Renate Londer

Autorenseite im "Schlaraffenland für Leser und Autoren"

Renate Londer erzählt:

 

Ich wurde 1964 in einem kleinen Ort in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs, geboren. Nach der Volks- und Hauptschule habe ich in dieser idyllischen Gegend, in der ich noch heute lebe, auch die Handelsschule besucht.

 

Heute arbeite ich als Verwaltungsassistentin im öffentlichen Dienst und erledige zusätzlich die Büroagenden eines Maklers. Außerdem bin ich ausgebildete Ernährungstrainerin.

 

Wir, mein Mann und ich, leben mit unserem Hund in einem schönen Eigenheim. Ich bin zweifache Mutter, vierfache Oma und bin seit mehr als dreißig Jahren glücklich verheiratet.

 

Als sehr aktive Frau mittleren Alters, die viel erreicht hat, habe ich aber doch immer das Gefühl, dass da noch etwas zu erledigen ist, dass es da noch etwas gibt, was getan werden will. Es schlummert etwas in mir. Ich fühle, dass da noch etwas ist, das ich unbe­dingt machen will, ja machen muss.

 

Bei einem samstäglichen Spaziergang fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Nach tagelangem Arbeiten am Computer war wieder einmal die Bewegung zu kurz gekommen,

und so etwas bei meinem Motto:

 

VERSCHIEBEN WAR GESTERN.

 

Als ich mit meinem Hund marschierte, wurde mir mit einem Mal klar, dass ich das,

was ich während meiner Zeit der eigenen Gewichtsabnahme er- und durchlebte,

all die Tiefen (ganz bewusst nenne ich die Tiefen zuerst) und Höhen und meine persönlichen damit verbundenen körperlichen und geistigen Veränderungen auf Papier bringen,

euch weitergeben will.

 

Meine Kämpfe mit mir und meinem mir so vertrauten inneren Schweinehund,

den ich Seppl getauft habe.

 

Mein plötzliches Erkennen, dass Seppl niemand anderer ist, als ich selbst.

Meine konsequente Dressurarbeit, die aus einer übermächtigen (Schweinehund)-Bulldogge ein zahmes Schoßhündchen zauberte.

 

Das Erkennen, dass ich mich verändern muss, um eine Veränderung meiner Situation herstellen zu können, vor allem aber das Aha-Erlebnis, dass ich alles erreichen kann, was ich mir vorstelle, wenn ich nur will, waren schlussendlich ein starker Motor

beim Schreiben dieser Bücher.

 

Mein Mann, meine Familie und meine Freunde haben mich sehr darin unterstützt,

sie auch tatsächlich zu veröffentlichen.

Dafür bin ich ihnen jetzt nach getaner Arbeit sehr dankbar.